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„Trainieren“ auch Sie den Notfall - Seien Sie für den Notfall vorbereitet:

  • Finden Sie zwei Fluchtwege aus jedem Raum.
  • Es sollte eine Möglichkeit geben, jedes Schlafzimmer zu verlassen, ohne die Tür zu öffnen.
  • Informieren Sie sich vor dem Notfall über Rettungsleitern für nicht ebenerdige Gebäudeteile

Bedenken Sie: Die Strecke, die ein Mensch in dichtem Rauch zurücklegen kann, beträgt maximal 10 Meter.

  • Brandfluchthauben und Brandschutzkissen bieten bei Rauchentwicklung in Wohnräumen eine wichtige Überlebenschance.

Üben Sie den Notfall mit ihren Kindern und älteren Mitbewohnern

  • Die Fluchtwege sollten allen Familienmitgliedern bekannt sein und immer benutzbar sein.
  • Vermeiden Sie das Abstellen von Gegenständen im Treppenhaus.
  • Was für Sie der Rettungsweg ist, ist für die Feuerwehr der Weg zum Brandherd, um dort zu löschen.
  • Nicht alle Rettungswege eignen sich für die ganze Familie.
  • Kinder, alte Menschen oder auch behinderte Familienmitglieder brauchen besonders sichere Fluchtwege.

Beraten Sie sich mit einem Architekten oder Brandschutzbeauftragten über nachträglich zu installierende Rettungswege, die nicht gleichzeitig Einbrechern Tür und Tor öffnen.

Neben stabilen Wendeltreppen und ausklappbaren Steigleitern an der Wand eignen sich für höhere Geschosse auch spezielle Rettungsleitern mit Alu-Sprossen und Abstandhaltern. Rutschstangen und Seile sind hingegen nur etwas für Geübte und sollten nur bis zum ersten Stock eingesetzt werden.

Faltleitern aus Stahlseil benötigen nur minimalen Stauraum und sind nicht größer als ein Aktenordner. Die Leitern sind geeignet zum Einhängen an stabilen Balkon- oder Fensterbrüstungen. Sollte keine sichere Befestigungsmöglichkeit bestehen gibt Befestigungsmöglichkeiten durch Wandverankerungen.

Rettungsleitern gibt es in verschiedenen Längen für bis zu 8 Stockwerke.


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Aktualisierung: 08.02.2010

 

Genu-Vertrieb,  Stefanie Gerk

 

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